Methodik

Wie {appName} deine Altersvorsorge berechnet

Jeder Rechner auf dieser Seite — Rentenlücke, Entnahme, Frühstart-Rente — nutzt dieselbe Berechnungslogik. Hier erklären wir sie vollständig, ohne Blackbox.

{appName} projiziert dein Kapital von heute bis zum Renteneintritt mit deiner eigenen Sparrate und Renditeannahme, vergleicht es danach mit dem Kapital, das für dein Wunscheinkommen nötig ist, und berücksichtigt dabei Inflation, gesetzliche Rente und vereinfachte Steuersätze. Zusätzlich zeigt eine Monte-Carlo-Simulation mit 500 zufälligen Renditepfaden, wie stark das Ergebnis je nach Marktverlauf streuen kann — statt einer einzelnen, falsch präzisen Erfolgswahrscheinlichkeit.

Renditeannahme

Eine Zahl, die du selbst eingibst

Es gibt keine versteckte Standardrendite. Du trägst deine erwartete jährliche Rendite direkt ein (z. B. 5–7 % für einen breit gestreuten Aktien-ETF, weniger für konservativere Mischungen), und der Rechner projiziert dein Kapital exakt mit diesem Wert weiter — konstant über die gesamte Lauf- und Entnahmezeit.

Inflation

Kaufkraft, nicht nur Kontostand

Dein Wunscheinkommen gibst du in heutiger Kaufkraft an. In der Entnahmephase steigt die monatliche Auszahlung jedes Jahr um die eingestellte Inflationsrate, damit du dir am Ende real noch genauso viel leisten kannst wie am Anfang — nicht nur nominal denselben Betrag bekommst. Die gesetzliche Rente wird bewusst nicht zusätzlich inflationiert, weil sie in Deutschland lohnindexiert statt CPI-indexiert ist.

Unsicherheit sichtbar machen

Monte-Carlo-Simulation statt einer Erfolgsquote

Die deterministische Projektion rechnet mit einer konstanten Rendite — echte Märkte schwanken aber von Jahr zu Jahr. Die Monte-Carlo-Simulation lässt 500 zufällige Renditepfade um deine Erwartung herum laufen (fünf Szenarien von „sehr vorsichtig" bis „sehr optimistisch", jeweils mit eigener Schwankungsbreite) und zeigt dir eine Bandbreite (10./50./90. Perzentil) statt einer einzelnen Zahl. Bewusst keine „Erfolgswahrscheinlichkeit in %" — das würde eine Präzision vortäuschen, die ein Modell mit derart vielen Annahmen nicht leisten kann.

Entnahmereihenfolge

Warum die Reihenfolge der Renditen zählt

Ein Crash kurz nach Renteneintritt schadet mehr als derselbe Crash zehn Jahre später, weil du in der Verlustphase bereits Kapital entnimmst (Sequence-of-Returns-Risiko). Deshalb empfiehlt {appName} einen Cash-Puffer von 24 Monaten Entnahmebedarf, der Crash-Jahre abfedert, während gesetzliche Rente und Fixeinkommen die Basis bilden und dein Depot erst danach greift — inklusive dem jährlichen Sparerpauschbetrag von 1.000 €.

Steuern

Vereinfachte, aber realistische Sätze

Kapitalerträge werden standardmäßig mit 26,375 % (Abgeltungssteuer + Soli) versteuert, der jährliche Sparerpauschbetrag von 1.000 € wird automatisch berücksichtigt. Auf gesetzliche Rente und Rentenversicherungs-Auszahlungen wendet der Rechner einen vereinfachten Satz an, der die schrittweise Rentenbesteuerung annähert — keine Einzelveranlagung, aber deutlich näher an der Realität als „steuerfrei".

Grenzen der Modellrechnung

Was dieses Modell nicht kann

Es ist eine vereinfachte Modellrechnung, keine individuelle Finanz-, Steuer- oder Rentenberatung. Sie kennt keine künftigen Steuerreformen, keine unregelmäßigen Kapitalflüsse und keine persönliche Lebenserwartung — nur statistische Annahmen. Nutze die Ergebnisse als Orientierung, nicht als Zusage.

Quellen

Worauf die Annahmen basieren

Steuersätze: Einkommensteuergesetz (Abgeltungssteuer, Sparerpauschbetrag). Rentenbesteuerung: Bundesministerium der Finanzen. Rentenniveau und Lebenserwartung: Deutsche Rentenversicherung, Statistisches Bundesamt.

Häufige Fragen

Fragen zur Methodik

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