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Freistellungsauftrag-Rechner

Verteile 1.000 € Pauschbetrag richtig

Mehrere Banken, ein Freibetrag. Trag deine erwarteten Kapitalerträge ein und sieh, welcher Betrag zu welcher Bank gehört — und wie viel Freibetrag beim Steuerabzug sonst ungenutzt bliebe.

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Vorschlag auf Basis deiner Schätzung. Ein Freistellungsauftrag gilt immer für alle Konten und Depots einer Bank.

Freibetrag voll ausgeschöpft — das spart 263,75 € Steuer.

Verteilt wird der Höchstbetrag von 1.000,00 €.

Gesparte Steuer

263,75 €

Genutzter Freibetrag

1.000,00 €

Ungenutzt

0,00 €

Vorgeschlagene Verteilung des Sparer-Pauschbetrags
BankErträgeFreistellungsauftragdavon steuerpflichtig
Depot-Broker900,00 €657,00 €243,00 €
Tagesgeldkonto350,00 €255,00 €95,00 €
Zweitdepot120,00 €88,00 €32,00 €

Die Summe der Einzelbeträge übersteigt den Höchstbetrag nie — genau das versicherst du im amtlichen Formular.

Was bedeutet das für dein echtes Vermögen?

Die Rechnung oben gilt für die eingegebenen Erträge. Hast du Depots bei mehreren Banken, schlägt Planafolio Pro vor, wie du deinen Sparer-Pauschbetrag danach verteilst, wo deine Kapitalerträge tatsächlich anfallen.

Freistellungsauftrag mit meinen echten Erträgen prüfen
Diese Rechnung teilen:

Was bedeutet das Ergebnis?

Das Ergebnis zeigt, wie du den Sparer-Pauschbetrag auf deine Banken verteilen kannst, damit möglichst wenig davon ungenutzt bleibt, und wie viel Steuer du damit im Modell sparst.

Annahmen im Modell

  • Der Pauschbetrag wird im Verhältnis der erwarteten Erträge je Bank verteilt. Verluste und Teilfreistellung sind nicht berücksichtigt.
  • Steuerrecht Stand 2026: Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, Teilfreistellung und Sparer-Pauschbetrag wie gesetzlich vorgesehen.

So rechnet der Rechner

Der Pauschbetrag wird im Verhältnis der erwarteten Erträge je Bank verteilt und auf ganze Euro gerundet, ohne die Obergrenze zu überschreiten.

Mehr zur Methodik

Beispiel

Beispiel: Pauschbetrag auf drei Banken verteilen

Die Vorbelegung des Rechners oben: drei Konten mit erwarteten Erträgen, zusammen mehr als der Sparer-Pauschbetrag einer Einzelperson.

Eingaben

  • Erwartete Erträge Depot-Broker900 €
  • Erwartete Erträge Tagesgeldkonto350 €
  • Erwartete Erträge Zweitdepot120 €
  • Sparer-Pauschbetrag (Einzelperson)1.000 €

Rechenweg

Rechenweg
Erträge insgesamt1.370 €
Anteil Depot-Broker an den Erträgen65,69 %
Anteil Tagesgeldkonto an den Erträgen25,55 %
Anteil Zweitdepot an den Erträgen8,76 %

Ergebnis

Ergebnis
Freistellungsauftrag Depot-Broker657 €
Freistellungsauftrag Tagesgeldkonto255 €
Freistellungsauftrag Zweitdepot88 €
Gesparte Steuer (zu 26,38 %)263,75 €

Die Erträge übersteigen den Pauschbetrag, deshalb wird er vollständig genutzt. Die Aufteilung folgt den erwarteten Erträgen je Bank, damit nirgends Freibetrag ungenutzt liegt, während anderswo Steuer anfällt.

Rechtsstand 2026, ohne Kirchensteuer. Ein falsch verteilter Pauschbetrag lässt sich über die Steuererklärung nachholen.

Typische Fehler

  • Insgesamt mehr als den Pauschbetrag erteilen

    Die Summe aller Freistellungsaufträge darf den Sparer-Pauschbetrag nicht übersteigen: 1.000 €, 2.000 € bei Zusammenveranlagung. Der Rechner hält die Obergrenze ein.

  • Die gemeinsame Veranlagung ankreuzen, ohne sie zu haben

    Der erhöhte Betrag gilt nur bei gemeinsamer Veranlagung, etwa von Ehepaaren. Wer ihn ohne Anspruch verteilt, erteilt Aufträge, die zusammen mehr als das Zustehende freistellen.

  • Erträge nur aus dem Vorjahr hochschreiben

    Die Aufteilung folgt den erwarteten Erträgen je Bank. Ändern sie sich, passt die Verteilung nicht mehr. Freistellungsaufträge lassen sich für die Zukunft ändern; zu viel gezahlte Steuer holst du dir sonst über die Steuererklärung.

Quellen und Stand

Inhaltlich geprüft am 29. September 2026. Rechtsstand: 2026.

Die Berechnung ist eine vereinfachte Schätzung und ersetzt keine Steuerberatung.

Was kann ich tun?

Passe die Aufteilung an, wenn sich deine Erträge je Bank ändern – Freistellungsaufträge lassen sich bei jeder Bank für die Zukunft ändern.

Worauf es ankommt

Drei Dinge, die den Freistellungsauftrag teuer machen

Alle drei führen zu Steuerabzug, obwohl der Freibetrag da wäre — zurück gibt es das Geld dann erst über die Steuererklärung.

Nur eine Bank beauftragt

Wer den vollen Betrag bei einer einzigen Bank hinterlegt, zahlt bei allen anderen Banken ab dem ersten Euro Steuern — auch wenn der Freibetrag dort ungenutzt liegt.

Zu viel bei der falschen Bank

Ein Freibetrag bei einer Bank mit 50 € Zinsen bringt 50 € — die restlichen 950 € bleiben beim Steuerabzug ungenutzt und lassen sich nur noch über die Steuererklärung (Anlage KAP) geltend machen. Verteilt wird deshalb nach erwarteten Erträgen, nicht gleichmäßig.

Der Antrag gilt pro Bank

Ein Freistellungsauftrag erfasst immer sämtliche Konten und Depots eines Kreditinstituts. Eine Aufteilung zwischen zwei Depots derselben Bank ist gar nicht möglich.

Häufige Fragen

Freistellungsauftrag verstehen

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