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ETF-Kostenrechner

0,5 % klingen klein. Rechne nach.

Die laufenden Kosten eines ETFs wirken jedes Jahr — und jeder Euro Gebühr verzinst sich nie wieder mit. Sieh, was das über deinen Anlagehorizont ausmacht.

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Jahre
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Die TER deckt die laufenden Fondskosten ab. Ordergebühren, Spreads und Handelskosten im Fonds sind nicht enthalten.

Die laufenden Kosten kosten dich 35.717,00 € in 30 Jahren.

Der günstigere Fonds hätte 20.971,00 € mehr übrig gelassen.

Endkapital

353.180,00 €

Kosten gesamt

35.717,00 €

Unterschied zum Vergleich

20.971,00 €

Endkapital mit und ohne Fondskosten
Ohne Fondskosten388.897,00 €
Mit deiner TER (0,5 %)353.180,00 €
Mit Vergleichs-TER (0,2 %)374.151,00 €
Kosten gesamt35.717,00 €
Eingezahlt113.000,00 €

Was bedeutet das für dein echtes Vermögen?

Die Rechnung oben gilt für einen ETF. Welche laufenden ETF-Kosten dein ganzes Depot trägt, zeigt die ETF-Gebührenanalyse in Planafolio Pro – für die ETFs aus deinem importierten Depot.

Kosten meiner ETFs im Depot prüfen
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Was bedeutet das Ergebnis?

Das Ergebnis zeigt, wie viel Endkapital dich die laufenden Fondskosten über die Laufzeit kosten – verglichen mit einem kostenlosen und einem Vergleichsfonds.

Annahmen im Modell

  • Die Kostenquote (TER) wird von der Bruttorendite abgezogen. Ordergebühren und Spreads fehlen.
  • Die Rendite ist über die ganze Laufzeit konstant. Echte Märkte schwanken, Verlustjahre sind im Modell nicht abgebildet.
  • Gerechnet wird Monat für Monat: Das Kapital wächst mit dem gleichwertigen Monatszins, die Sparrate kommt jeweils am Monatsende dazu.
  • Steuern auf Erträge (Abgeltungsteuer, Vorabpauschale) sind nicht abgezogen.
  • Alle Beträge sind nominal. Die Kaufkraft sinkt mit der Inflation, das Ergebnis bildet das nicht ab.

So rechnet der Rechner

Drei Simulationen mit derselben Sparrate: ohne Kosten, mit deiner TER und mit der Vergleichs-TER. Die TER wird von der Bruttorendite abgezogen; die Differenz der Endwerte sind die Kosten.

Mehr zur Methodik

Beispiel

Beispiel: Zwei ETFs mit unterschiedlicher TER

Gleicher Sparplan, gleiche Bruttorendite, nur die laufenden Kosten der beiden Fonds unterscheiden sich. Das ist die Vorbelegung des Rechners oben.

Eingaben

  • Startkapital5.000 €
  • Monatliche Sparrate300 €
  • Bruttorendite p. a. vor Kosten (Annahme)7 %
  • Laufzeit30 Jahre
  • TER des eigenen Fonds0,5 %
  • TER des Vergleichsfonds0,2 %

Rechenweg

Rechenweg
Endkapital ohne Fondskosten388.897 €
Endkapital mit TER 0,5 %353.180 €
Endkapital mit TER 0,2 %374.151 €

Ergebnis

Ergebnis
Kosten der eigenen TER über die Laufzeit35.717 €
Vorsprung des günstigeren Fonds20.971 €

Die TER kostet 9,18 % des möglichen Endkapitals. Das ist mehr, als der kleine Prozentsatz vermuten lässt, weil jeder Kosten-Euro danach auch keine Erträge mehr bringt.

Die Bruttorendite von 7 % p. a. ist eine Annahme, dieselbe Vorbelegung wie im Rechner oben, keine Prognose. Ordergebühren, Spreads und Steuern sind nicht enthalten.

Typische Fehler

  • Die TER von einer Nettorendite noch einmal abziehen

    Die Eingabe ist die Bruttorendite vor Kosten. Wer die Wertentwicklung eines ETF aus einem Chart nimmt, hat die laufenden Kosten darin schon enthalten und zieht die TER sonst doppelt ab.

  • Die TER für die gesamten Kosten halten

    Ordergebühren und Spreads sind nicht berücksichtigt. Die tatsächliche Belastung kann höher liegen als die TER allein.

  • Nur nach der TER entscheiden

    Ein günstiger Fonds mit schlechter Nachbildung kann teurer sein als ein etwas teurerer. Prüfe auch Index, Fondsgröße und die Abweichung zum Index.

Quellen und Stand

Inhaltlich geprüft am 29. September 2026.

Die Berechnung ist ein vereinfachtes Modell unter den genannten Annahmen und keine Anlage- oder Steuerberatung.

Was kann ich tun?

Die Gesamtkostenquote deiner Fonds steht im Factsheet oder Jahresbericht. Mit Planafolio siehst du, welche Fonds welchen Anteil deines Depots ausmachen.

Warum der Effekt so groß ist

Kosten wirken wie eine Rendite mit umgekehrtem Vorzeichen

Deshalb reicht die Faustformel Kapital mal Gebühr nicht aus.

Jeder Euro Gebühr fehlt doppelt

Die Gebühr geht nicht nur weg — sie fehlt danach jedes Jahr beim Zinseszins, und sie wird auf das gewachsene Kapital erhoben. Beispiel: 10.000 € Einmalanlage, 7 % Bruttorendite, 30 Jahre — eine TER von 0,5 % kostet rund 10.000 € Endkapital (gut 13 % des kostenfreien Endkapitals), fast siebenmal so viel wie die 1.500 €, die 10.000 € × 0,5 % × 30 nahelegen.

Die TER ist nicht alles

Handelskosten innerhalb des Fonds, Spreads beim Kauf und Ordergebühren des Brokers stehen nicht in der TER. Ein Blick auf die Tracking-Differenz zeigt, was ein Fonds tatsächlich gekostet hat.

Günstig ist nicht automatisch besser

Zwei ETFs auf denselben Index unterscheiden sich auch in Fondsgröße, Replikationsmethode und Wertpapierleihe. Die TER ist der beste erste Filter, aber nicht das einzige Kriterium.

Häufige Fragen

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