Was ist dein Geld noch wert?
Der Rückblick rechnet mit dem echten Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts seit 1991. Der Ausblick rechnet mit deiner Annahme — und sagt das auch deutlich.
Datengrundlage: Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts, Jahresdurchschnitte 1991 bis 2025.
10.000,00 € aus 2000 entsprechen heute 16.145,70 €.
2000 galt noch die D-Mark. Der Index bleibt trotzdem vergleichbar — die Euro-Umstellung war keine Preisänderung.
Entspricht heute
16.145,70 €
Inflation gesamt
61,5 %
Im Schnitt pro Jahr
1,9 %
| Zeitraum | 2000 bis 2025 |
|---|---|
| Preisniveau | 1,61-fach |
| Entspricht heute | 16.145,70 € |
| Kaufkraftverlust bei unverzinster Lagerung | 3.806,40 € |
Warum das zählt
Inflation ist die stillste Gebühr im Depot
Sie steht auf keiner Abrechnung und wirkt trotzdem jedes Jahr.
Tagesgeld verliert real
Bringt das Konto 2 % und die Inflation liegt bei 3 %, verlierst du real 1 % pro Jahr — obwohl der Kontostand steigt. Genau das übersehen Sicherheitsrechnungen regelmäßig.
Rendite muss real gemessen werden
Eine nominale Rendite von 7 % bei 2 % Inflation sind real knapp 4,9 %. Für Altersvorsorge zählt nur diese reale Zahl, denn dein Einkaufskorb kennt keine Nominalwerte.
Über Jahrzehnte verdoppelt sich alles
Bei 2 % Inflation halbiert sich die Kaufkraft in rund 35 Jahren. Wer heute 2.000 € im Monat zum Leben braucht, braucht dann etwa 4.000 € — dieselbe Lebensweise.
Häufige Fragen
Inflation verstehen
Vom Statistischen Bundesamt: Verbraucherpreisindex für Deutschland, Jahresdurchschnitte auf Basis 2020 = 100. Abgedeckt ist die gesamtdeutsche Reihe ab 1991. Für die Zeit davor gibt es nur westdeutsche Indizes auf anderer Basis, die dieser Rechner bewusst nicht vermischt.
Ja. Gib den D-Mark-Betrag als Zahl ein und wähle das Jahr — die Kaufkraftentwicklung ist unabhängig von der Währungsumstellung, weil die Euro-Einführung 2002 kein Preisereignis war. Für eine reine Währungsumrechnung teilst du zusätzlich durch 1,95583.
Der Index misst einen Durchschnittshaushalt. Wer überdurchschnittlich viel für Miete, Energie oder Lebensmittel ausgibt, erlebt in Phasen wie 2022 eine spürbar höhere Teuerung als die amtliche Zahl.
Die Europäische Zentralbank strebt mittelfristig 2 % an, das ist der übliche Ausgangspunkt. Wer vorsichtiger planen will, rechnet mit 2,5 bis 3 % — im Rechner lässt sich der Wert frei setzen, gerade weil niemand ihn kennt.
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