ETF & Fonds

ETF

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, der meist einen Index nachbildet statt aktiv Aktien auszuwählen — dadurch meist günstiger.

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Ein ETF (Exchange Traded Fund, börsengehandelter Fonds) ist ein Investmentfonds, der einen Index — zum Beispiel den MSCI World, DAX oder S&P 500 — nachbildet und dabei fortlaufend an der Börse gehandelt wird, ähnlich wie eine Aktie. Anders als aktiv gemanagte Fonds versucht ein ETF nicht, den Markt zu schlagen, sondern bildet dessen Entwicklung möglichst genau ab (passives Investieren).

Der wichtigste praktische Unterschied zu klassischen Investmentfonds: ETFs lassen sich während der Börsenöffnungszeiten laufend zum aktuellen Kurs kaufen und verkaufen, während klassische Fonds meist nur einmal täglich zu einem festgestellten Rücknahmepreis gehandelt werden. Zusätzlich sind ETFs in der Regel deutlich günstiger — die laufenden Kosten (TER) liegen oft bei 0,1-0,5 % pro Jahr, gegenüber 1-2 % bei aktiv gemanagten Fonds.

Bei der Nachbildung des Index unterscheidet man physische ETFs, die die enthaltenen Wertpapiere tatsächlich kaufen, und synthetische ETFs, die die Indexrendite über ein Tauschgeschäft (Swap) mit einer Bank nachbilden. Für die meisten Privatanleger ist diese Unterscheidung heute weniger relevant als früher, da beide Varianten in der EU strengen Regeln zur Absicherung des Fondsvermögens unterliegen.

In Planafolio lassen sich ETFs wie jedes andere Wertpapier automatisch synchronisieren oder per CSV importieren — inklusive korrekter Vorabpauschale-Berechnung für thesaurierende Varianten.

Thesaurierend oder ausschüttend?

Die Wahl zwischen ausschüttenden und thesaurierenden ETFs beeinflusst vor allem den Zeitpunkt der Besteuerung, weniger die Rendite selbst — mehr dazu im verlinkten Begriff.

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Veröffentlicht am 09. Juli 2026

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