Strategien

Cost-Average-Effekt

Der Cost-Average-Effekt entsteht, wenn du regelmäßig einen festen Betrag investierst: Bei niedrigen Kursen kaufst du mehr Anteile, bei hohen weniger.

Cost-Average-Effekt

Der Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) beschreibt, was passiert, wenn du – etwa über einen Sparplan – regelmäßig einen festen Euro-Betrag investierst: Bei niedrigen Kursen bekommst du für denselben Betrag automatisch mehr Anteile, bei hohen Kursen weniger. Dein durchschnittlicher Einstandspreis pro Anteil liegt dadurch unter dem durchschnittlichen Kurs der Kaufzeitpunkte.

Der größte Wert des Effekts ist allerdings nicht mathematischer, sondern verhaltensbezogener Natur: Er nimmt dir die Timing-Entscheidung komplett ab. Du musst nie beurteilen, ob „jetzt“ ein guter Einstiegszeitpunkt ist – investiert wird immer, auch in Phasen, in denen sich das emotional falsch anfühlt und die sich im Rückblick oft als die besten Kaufgelegenheiten erweisen.

Zur ehrlichen Einordnung: Wer einen größeren Betrag bereits besitzt, war mit einer sofortigen Einmalanlage historisch häufiger im Vorteil, weil das Geld im Schnitt länger investiert ist. Der Cost-Average-Effekt ist also kein Rendite-Turbo, sondern verteilt das Einstiegsrisiko über die Zeit – und macht kontinuierliches Investieren aus dem laufenden Einkommen überhaupt erst planbar.

Mit dem Sparplanrechner kannst du durchrechnen, welches Vermögen eine feste monatliche Rate über deinen Anlagezeitraum bei einer angenommenen Rendite aufbaut – inklusive Aufteilung in Einzahlungen und Erträge.

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Veröffentlicht am 09. Juli 2026

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